Ich lese immer wieder solche Nachrichten:
„Ich musste nach Hause, ich hatte so schlimme Bauchkrämpfe… der erste Tag ist einfach die Hölle, gibt es irgendwelche Pillen die gegen MenzSchmerzen helfen, ich muss trotz Schmerzen arbeiten gehen…..“
Und ganz ehrlich – das ist leider kein Einzelfall.
Unzählige Frauen erleben genau das gleiche, jeden Monat auf s neue..
- Schmerzen,
- Krämpfe,
- Erschöpfung,
- Stimmungsschwankungen –
- und gleichzeitig der Druck, zu funktionieren, zu arbeiten, zu lächeln, so zu tun, als wäre alles okay.
Das kann es doch nicht sein.
Der wahre Grund liegt tiefer
Ich glaube nicht, dass die Natur uns einfach so leiden lässt.
Schmerzen sind immer ein Signal – ein Ausdruck von Disharmonie.
Etwas im Körper, im Geist oder in unserer Energie ist nicht im Gleichgewicht.
Und oft liegt das daran, dass wir gegen unseren natürlichen Zyklus leben.
Wir versuchen, in einem System zu funktionieren, das nie für uns gemacht wurde.
Ein System, das Leistung, Tempo und Dauerverfügbarkeit fordert – und keinerlei Verständnis für den weiblichen Rhythmus hat.
Wir stopfen uns mit Schmerzmitteln oder Hormonen voll, um irgendwie mitzuhalten, um zu überleben in einem Umfeld, das gegen unseren Körper arbeitet.
Doch genau das ist das Problem:
Wir passen uns an ein System an, das uns krank macht.
Es ist Zeit, das umzudrehen.
Nicht der Mensch soll sich dem System anpassen, sondern das System dem Menschen.
Der Zyklus als Spiegel deiner Energie
Unser Zyklus zeigt uns sehr genau, wie wir gelebt haben.
Wenn du viele Schmerzen hast, ist das oft ein Zeichen dafür, dass du im vergangenen Monat zu sehr in der männlichen Energie warst – zu viel Druck, Kontrolle, Leistung, Tun.
Zu wenig Hingabe, Gefühl, Loslassen, Vertrauen.
Ich kenne das von mir selbst.
Immer wenn ich zu sehr im Machen bin, zu wenig im Fühlen, dann meldet sich mein Körper.
Mit Unterleibsschmerzen, mit Müdigkeit, mit dem klaren Signal:
„Stopp. Du hast dich zu weit entfernt von deiner Natur.“
Eine Erinnerung, die mich bis heute begleitet
Ich erinnere mich noch ganz genau an meine erste Menstruation.
Wir hatten im Dorf ein Fest, und vielleicht zehn Minuten bevor der Umzug begann, bei dem ich mitlaufen sollte, bekam ich plötzlich starke Schmerzen – meine allererste Periode.
Ich wusste überhaupt nicht, wie ich damit umgehen sollte.
Aber ich fühlte mich verpflichtet, mitzulaufen.
Ich wollte nicht sagen, dass ich meine Menstruation habe, und ich wollte auf keinen Fall „auffallen“ oder „nicht mitmachen“.
Also habe ich mich durch diesen ganzen Umzug gequält, mit Schmerzen, – nur um nicht aus der Norm zu fallen.
Heute, mit Abstand, finde ich das erschütternd.
Dass ein junges Mädchen sich in diesem Moment nicht erlauben darf, auf ihren Körper zu hören, sondern funktionieren muss.
Dass sie glaubt, sie müsse ihre Weiblichkeit verstecken, um dazuzugehören.
Dieser Tag, der eigentlich schön hätte werden sollen, wurde zu einer schlechten Erinnerung.
Und genau da beginnt das Problem:
Wenn wir schon als Mädchen lernen, unseren Körper zu übergehen, dann verlieren wir früh die Verbindung zu unserer weiblichen Natur.
Wir müssen da wirklich anfangen umzudenken.
Mein Körper spricht wieder mit mir 😍
Seit ich nicht mehr hormonell verhüte, hat sich vieles verändert.
Ich benutze nur noch die Basaltemperatur-Methode – und das hat mich gezwungen, meinen Körper wieder wirklich zu beobachten.
Seine Signale wahrzunehmen. Seine Sprache zu verstehen.
Vorher, über viele Jahre, hatte ich das Implanon – und obwohl mein Körper sicher immer mit mir gesprochen hat, habe ich ihn kaum verstanden.
Alles war durcheinander.
Die Hormone haben alles überlagert, betäubt, verschoben.
Erst als ich wieder ohne Verhütung gelebt habe, kam langsam die Verbindung zurück.
Ich habe wieder gespürt, was mein Körper mir sagen will – wann ich Ruhe brauche, wann ich kraftvoll bin, wann ich loslassen darf.
Und das hat alles verändert.
Es geht nicht um Pillen, es geht um Bewusstsein
Wir müssen aufhören zu glauben, dass Schmerz normal ist.
Dass wir einfach Medikamente nehmen sollen, um „funktionieren“ zu können.
Das ist kein Fortschritt – das ist Selbstverleugnung.
Der Körper will verstanden werden, nicht betäubt.
Und er wird so lange lauter, bis du zuhörst.
Der weibliche Zyklus ist kein Makel – er ist Macht
Wenn wir beginnen, im Einklang mit unserem Zyklus zu leben, verändert sich alles:
Wir erkennen, wann wir kraftvoll nach außen gehen können – und wann wir nach innen kehren sollten.
Wir hören auf, gegen uns zu kämpfen.
Wir beginnen, zu fließen – mit dem Leben, mit unserem Körper, mit unserer Natur.
Wie ich Frauen dabei begleite
Ich kann dir mit dem Yager Code helfen, die unbewussten Ursachen deiner Schmerzen oder deines Stresses im System zu lösen.
Oft liegen dort alte Programme, Erinnerungen oder Muster, die dein Körper immer wieder aktiviert.
Aber – und das ist mir wichtig zu sagen – Heilung geschieht nicht nur durch eine Sitzung.
Wenn du dein Leben nicht anpasst, wenn du weiterhin in den gleichen Strukturen, im gleichen Stress oder in der gleichen Selbstüberforderung bleibst,
dann wird das Thema an einem anderen Ort wieder auftauchen.
Kurz gesagt:
Menstruationsschmerzen sind kein Schicksal.
Sie sind ein Spiegel.
Und sie zeigen uns, wo wir gegen unsere wahre Natur gelebt haben.
Wenn wir aufhören, uns dem System zu beugen, und anfangen, unseren Körper wieder ernst zu nehmen,
kehrt die Balance zurück – in uns und in die Welt.
in liebe,


